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Isolierung |
Gibt es nicht im Bereich Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik. Hier wird von (Wärme)Dämmung oder Abdichtung gesprochen |
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Abdichtung |
Abdichtung ist der Schutz vor Eindringen von Wasser allgemein. Abdichtungen werden im Bereich von Flachdächern, Parkdecks, Balkonen, Terrassen und Kellern eingesetzt. Diese kann aus Bahnen oder auch aus Beschichtungen bestehen. |
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Wärmedämmung |
Wärmedämmung isoliert nicht, sonder dämmt den Verlust der Wärme. Damit wird nicht nur Energie eingespart, sondern auch Tauwasser vermieden. Wärmedämmungen bestehen aus Matten, Platten, Bahnen oder Schüttungen. Die bekanntesten Dämmungen bestehen aus Mineralfaser (Steinwolle), expandiertem Polystyrol EPS (z.B. Styropor), extrudiertem Polystyrol XPS (z.B. Styrofoam), PUR (Polyurethanhartschaum), Schaumglas (z.B. Foamglas), Schafwolle, Holzwolleleichtbauplatten HWL, Kork, schüttbaren Stoffen (z.B. Perlite), Zellulose zum Einblasen (z.B. Isofloc) und Mineralschäumen. |
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Dampfsperre / Dampfbremse |
Die Dampfbremse vermindert, die Dampfsperre verhindert die Diffusion von Raumfeuchte in die Wärmedämmung zum verhindern von Tauwasser (Kondenswasser). Diffusion ist die Wanderung von gasförmiger Feuchte von warm/feucht nach kalt/trocken. Wasserdampf ist NICHT sichtbar. |
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Konvektion |
Konvektion ist die Übertragung von Wärme, aber auch von Feuchte über Luftbewegung. |
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Diffusion |
Diffusion ist das bestreben nach Feuchteausgleich durch Wanderung von Wasserdampf von warm/feucht zu kalt/trocken. Wasserdampf ist im Gegensatz zur landläufigen Meinung unsichtbar. Sichtbar ist kondensierter Wasserdampf wie z.B. in Wolken. Die Diffusion kann durch alle nicht dampfdichten Körper erfolgen. Dampfdicht sind zum Beispiel alle Metalle, viele Kunststoffe und Glas. |
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Dachdeckung |
Dachdeckung ist im Gegensatz zur Abdichtung nicht wasser- sondern regendicht. Sie besteht allgemein aus schuppenförmigen Elementen wie zum Beispiel Dachziegel. |
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µ-Wert |
Dieser Wert ist dimensionslose und bezeichnet die Diffusionsfähigkeit eines Stoffes. Die tatsächliche Diffusionsdichtheit wird mit sd bezeichnet. Sd ist dabei µ multipliziert mit der Schichtdicke, z.B. hat Polystyrol ein µ-Wert von 70, bei 0,1 m Dicke wird dann ein sd-Wert von 7 m erreicht. Das heißt dann der Diffusions-Sperrwert von 10 cm Polystyrol entspricht der einer 7 m dicken Luftschicht. |
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Sd |
Sd ist das Produkt aus µ-Wert mal Stoffdicke. Auch als diffusionsäquivalente Luftschichtdicke bezeichnet. Das kommt daher, das ein sd-Wert von 110 m einer Diffusionsfähigkeit von 110 m Luft entspricht. |
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G 200 S4 |
Eine Bitumenschweißbahn mit (G)lasgewebe-Einlage (200) g/m², (S)chweißbahn, Dicke 4 mm |
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V 60 S4 |
Eine Bitumenschweißbahn mit Glas(V)lies-Einlage (60) g/m², (S)chweißbahn, Dicke 4 mm |
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PYE PV 250 S5 |
Eine (P)ol(y)m(e)r-Bitumenschweißbahn mit (P)olyesterfaser(V)lies-Einlage (250) g/m², (S)chweißbahn, Dicke 5 mm |
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- Flachdachrichtlinien - |
Die Richtlinien für die Planung und Ausführung von Dachabdichtungsarbeiten |
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DIN 18195 |
Norm für die Abdichtungen von Gebäuden (außer Dach), z.B. Sohle, Kellerwand etc. |
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DIN 4095 |
Norm für Drainung (nicht Drainage) von Gebäuden |
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Mineralfaser-Dämmung |
Auch Glas- oder Steinwolle genannt, Dämmung aus Mineralfasern, meist hydroprobiert (wasserabweisend), nicht brennbar. Für Außenbereich ohne Schutz nicht geeignet. In verschiedenen Härtegraden lieferbar. |
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Expandiertes Polystyrol, EPS |
Markenname z.B. Styropor. Aus Styrol bzw. Polystyrol aufgeschäumte Dämmung. Brennbar, maßhaltig. Nicht wasserfest. |
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Extrudiertes Polystyrol |
Markenname z.B. Styrofoam, extrudiertes Polystyrol, wasserfest auch für den Außenbereich zugelassen, brennbar, maßhaltig. |
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Schaumglas, SG |
Markenname Foamglas. Aus geschäumten Glas. Nicht brennbar, wasserfest, dampfdicht, nicht verrottbar. |
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Belüftung |
Im Steildach Belüftung zwischen Unterseite Dachziegel und Unterspannbahn einerseits, und Unterseite Unterspannbahn Oberseite Dämmung andererseits. Wird gerne durcheinander geworfen. |
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Luftdicht |
Nach Wärmeschutzverordnung und Energie-Einsparungs-Verordnung muss ein Gebäude luftdicht sein. Hintergrund ist einmal der Wärmeverlust durch Konvektion aber auch die Schädigung durch Tauwasser. Daher dient die luftdichte Schicht raumseits der Dämmung dazu, dass keine Feuchte in die Dämmung gelangen kann. |
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Dampfdicht |
Wie luftdicht nur um den Faktor 20.000 langsamer/weniger. |
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Regeldachneigung |
Im Steildachbereich die Dachneigung, die nicht ohne weitere Maßnahmen unterschritten werden darf. Meist 22° |
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Installationsebene |
Eine ca. 4 6 cm tiefere Ebene zwischen innerer Bekleidung und Dampf-/Luftsperre. In dieser Ebene können Steckdosen, Lampen, Kabel etc. eingebaut werden, ohne die Dampf- und Luftsperre zu verletzen. |
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WU-Beton |
Im Gegensatz zu der Laienmeinung ist WU-Beton nicht wasserdicht. Es bezeichnet lediglich ein bestimmtes w/z (Wasser / Zement) Verhältnis. WU-Beton ist aber eine Grundvoraussetzung für die Erstellung einer WU-Konstruktion |
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WU-Konstruktion, Weiße Wanne |
Ein wasserdichter Beton besteht aus WU-Beton und einer speziellen Rissbeschränkenden Bewehrung. Eine Weiße Wanne ist eine WU-Konstruktion, wobei nicht nur die Risse durch Bewehrung beschränkt werden, sondern auch besondere Maßnahmen an den Gugen getroffen werden (z.B. Fugenbleche, Anschlusseisen etc.). Weiße Wannen sind Wasserdicht, aber nicht diffusionsdicht. Ohne besondere Maßnahmen kann Wasserdampf eindiffundieren. |
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Schwarze Wanne |
Als Schwarze Wannen werden Kellerkonstruktionen bezeichnet, die bituminös abgedichtet werden. Hierbei wird Mauerwerk oder Beton praktisch in Bitumenbahnen eingepackt |
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k-Wert, U-Wert |
Der k-Wert (demnächst U-Wert) gibt den Wärmedurchgang durch ein Material bzw. eine Schichtenfolge an. Die Einheit beträgt W / (m² x K). Das heißt also zum Beispiel, bei einem k-Wert von 1 geht 1 Watt an Energie durch einen m² Wand (oder Bauteil) bei einer Temperaturdifferenz von 1 K (oder 1°C). Je niedriger der k-Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmwirkung. |
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Energiebilanzverfahren |
Hier werden alle Energien, die einem Gebäude zugeführt werden (z.B. auch Sonnenlicht) und die Energien, die abgezogen werden (Wärmeverluste) gegenüber gestellt. Die Bilanz ist durch die EnEV (Energieeinsparungsverordnung) so geregelt, daß nicht zu viel Energie verbraucht wird. Einzelbauteile müssen nur geringe Anforderungen an die Dämmwirkung haben |
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Einzelbauteilverfahren |
Hier wird jedes Bauteil einzeln betrachtet. Jedes Bauteil für sich darf einen vorgegebenen k-Wert nicht überschreiten. |
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Sauberkeitsschicht |
Die Sauberkeitsschicht ist eine dünne Betonschicht (meist B 15, niedrige Festigkeit), die lediglich als einigermaßen gerade Arbeitsebene benutzt wird. Bei einer schwarzen Wanne nimmt die Sauberkeitsschicht die erste Lage Bitumenschweißbahn auf (auf Lehm oder Sand schweißen geht ja schlecht). Ansonsten wird darauf die eigentliche Sohlplatte gegossen. Sie dient dann auch als Wiederlager für die Abstandshalter der Bewehrung. |
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Kapillarbrechende Schicht |
Meist aus grobkörnigem Kies oder bestimmten Schotter. Die Schicht soll verhindern, daß Wasser aus dem Boden kapillar angesaugt wird und die Bodenplatte durchfeuchtet. |
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Drainung |
(Nicht Drainage, die macht der Onkel Doktor). System zur Ableitung des Wassers vom Haus. Die Rohre müssen stabil sei (daher sind die gelben Rohre nicht geeignet)und im Gefälle verlegt werden. Um die eigentlichen Rohre gehört immer ein Filterpaket (Vlies, Kies etc.). Bei drückendem Wasser ist Drainung natürlich sinnlos. |
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KMB, Dickbeschichtung |
KMB ist die Abkürzung für KunststoffModifiziertesBitumen. Eine Streichbare Masse, die zur Abdichtung von nicht stauendem Sickerwasser zulässig ist. Bei aufstauendem Sickerwasser ist ein zusätzliches Gewebe erforderlich. Gegen drückendes Wasser ist diese Art der Abdichtung nicht zulässig. |
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